Weibliche C-JugendWerra/Landeck an der Spitze
Die weibliche C-Jugend der HSG Werra/Landeck gewann beide Spiele am Doppelspieltag und übernahm die Tabellenführung in der Regionalliga. Beim 32:19 gegen den bisherigen Spitzenreiter Bieber/Heuchelheim überzeugte das Team mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Gegen Schlusslicht Oberursel folgte ein 27:21-Heimsieg, wobei die Belastung des Doppelspieltags deutlich zu spüren war.

Schenklengsfeld – Gleich zweimal war die weibliche Jugend C der HSG Werra /Landeck in der Handball-Regionalliga am Wochenende im Einsatz und entschied dabei beide Partien für sich. Dadurch übernahm die Mannschaft von Trainer Katrin Maronn die Tabellenspitze.
wJSG Bieber/Heuchelheim - HSG Werra/Landeck 19:32 (12:15). Am Samstag musste man beim verlustpunktfreien Tabellenführer antreten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bis zum 7:7 nach 13 Minuten. Danach lagen nur noch die Gäste in Führung. Nach anfänglichen Probleme mit der linken Angriffsseite, bekam Werra/Landeck diese in den Griff. Mit einer konzentrierten Phase und mehr Entschlossenheit im Abschluss wurde bis zur Pause eine verdiente 15:12-Führung erspielt. Nach der Halbzeit setzte die Mannschaft die Vorgaben von Trainerin Maronn, die in der Kabine besprochen wurden, beeindruckend um. Aus einer kompakten Abwehr, die gut von Lina Rüger organisiert wurde, wurde das Tempospiel konsequent aufgezogen und der Vorsprung Tor für Tor bis zum Spielende weiter ausgebaut. Dabei trat die Mannschaft als geschlossene Einheit auf, unterstützte sich gegenseitig und zeigte eine reife, abgeklärte Leistung.
HSG Werra/Landeck: Lohrer - Rüger 6, Kühnel, Joan Janta 4, Lindemann 2, Emely Schwarzwalder 8/1, Richter 4, Wager 1, Emma Schwarzwalder 3, Tess Janta 4, Köhler.
HSG Werra/Landeck - TSG Oberursel 27:21 (12:7). Gegen das punktlose Tabellenschlusslicht merkte man bei den Gastgeberinnen die schweren Beine an, und die Ausgangslage wurde zusätzlich durch die Absagen von Lina Rüger und Tess Janta erschwert. Trotzdem fand die Mannschaft grundsätzlich gut ins Spiel. Allerdings fehlten in Abwehr und Angriff oft die nötige Konsequenz. So gelang es Oberursel, immer in Schlagdistanz zu bleiben. Die stärkste Phase hatte Werra/Landeck nach dem Seitenwechsel. Die Abwehr stand jetzt stabil und die Ballgewinne wurden genutzt, um schnelle und zielstrebige Angriffe vorzutragen. Der Lohn war schließlich eine 18:8-Führung. Danach kehrte der Schlendrian ein und Oberursel kämpfte sich Tor für Tor bis auf 18:21 (43.) heran. Doch der Vorsprung konnte sicher ins Ziel gebracht werden. "Angesichts der Belastung des Doppelspieltags und der personellen Ausfällen war es eine starke Teamleistung, auf der sich weiter aufbauen lässt", sagt Trainerin Maronn zufrieden.
HSG Werra/Landeck: Lohrer - Kühnel 1, Janta 9, Lindemann 1, Emely Schwarzwalder 7/4, Richter 4, Wager, Emma Schwarzwalder 4, Bergmann, Köhler 1.
Quelle: Hersfelder Zeitung vom 05.11.2025 (pf)