Männer und Frauen INur Werra/Landeck holt sich die Punkte

Die HSG Werra/Landeck erlebt in den Bezirksoberligen ein gemischtes Wochenende: Die Männer setzen sich zu Hause mit 34:31 gegen die FT Fulda durch. Die Frauen halten mit kleinem Kader lange dagegen, müssen sich in Fulda am Ende aber mit 21:34 geschlagen geben.

Treffsicher: Marc von Manger (weißes Trikot) gehört zu den besten Torschützen der HSG Werra/Landeck. Im Hintergrund Samuel Kitz von der Reserve des TV Hersfeld. © Foto: Friedhelm Eyert
Treffsicher: Marc von Manger (weißes Trikot) gehört zu den besten Torschützen der HSG Werra/Landeck. Im Hintergrund Samuel Kitz von der Reserve des TV Hersfeld. © Foto: Friedhelm Eyert

Hersfeld-Rotenburg – Hinter den heimischen Handball-Seniorenmannschaften in den Bezirksoberligen liegt ein durchwachsenes Wochenende. Lediglich die Männer der HSG Werra/Landeck haben einen Sieg eingefahren.

Männer HSG Werra/Landeck - FT Fulda 34:31 (16:11). Die Gastgeber kamen zwar gut ins Spiel, doch sie konnten Fulda nicht ihr Spiel aufzwingen, obwohl der Vorsprung zeitweise sieben Tore betrug. Die Gäste, die nur mit einem Auswechselspieler antraten, verschleppten das Tempo, und so war es für Werra/Landeck schwer, die Konzentration hochzuhalten. Nach der Pause wechselte Trainer Alexander Malsch durch, und seine Mannschaft kam vom eigenen Plan ab. In der Abwehr agierten die Spieler nicht mehr als Einheit und standen oft allein da. Im Angriff fehlte jetzt das Tempospiel, und so kamen die Gäste bis auf 30:32 (57.) nochmals heran. Aber zu mehr sollte es nicht mehr reichen. "Wichtig war es für die Mannschaft, dass sie die Punkte geholt hat. Eigentlich hätten wir es viel deutlicher gestalten müssen", resümierte Trainer Malsch.

Tore HSG Werra/Landeck: von Manger 8, Barzov 6, Strümpf 4, Breitbarth, Heidler, Krause, Schneider alle 3, Munk 2, Bachmann und Keil je 1.

Frauen FT Fulda - HSG Werra/Landeck 34:21 (16:14). Lediglich acht Spielerinnen standen der Spielgemeinschaft aus dem östlichen Kreisteil zur Verfügung. Dennoch zeigte die Mannschaft Moral und kämpfte sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von sieben Toren bis auf 14:16 zur Pause heran. In der 36. Minute waren die Gäste beim 16:17 wieder in Schlagdistanz. Doch jetzt machten sich allmählich die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar, und die Kräfte ließen schließlich nach. So fiel die Niederlage am Ende doch etwas zu hoch aus.

Tore HSG Werra/Landeck: Schober 8/2, Trender 6/1, Kulisch, Schaub, Schleinig alle 2, Krause 1.

Quelle: Hersfelder Zeitung vom 24.03.2026 (pf)